Johnny Cash

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Johnny Cash

4. Nov 2012, 18:52

Ich guck hier rein und dachte mir so: Hm mal schaun ob es ein Thread zu Johnny Cash gibt und?! Es gibt kein Thread zu dieser Legende!! Also dachte ich mir: Dann mach ich doch mal einen Thread um diese Lücke zu füllen :)
Also,Hier ist dieser Thread zu Johnny Cash!

Johnny Cash wurde am 26 Februar 1932 in Kingsland, Arkansas, USA geboren. Gestorben ist er (leider leider) am 12.September 2003 in Nashville, Tennessee, USA. Er war ein sehr bekannter Country-Sänger und Songwriter.

Johnny Cash war für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte bekannt. Sein musikalisches Spektrum reichte von den 1950er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts. Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 1960er Jahre.

Johnny Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, hat etwa 500 Songs geschrieben, mehr als 50 Millionen Tonträger verkauft und wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet.

Spoiler für: Bio
J. R. Cash war das vierte von sieben Kindern des mittellosen Farmers Raymond Cash und dessen Frau Carrie Rivers Cash. Sein Vorname lautet tatsächlich „J. R.“ und war ein Kompromiss aus dem von der Mutter präferierten „John“ und „Ray“ nach dem Vater.[1] Drei Jahre nach seiner Geburt zog die Familie auf eine Farm in Dyess, Arkansas, die der Familie im Rahmen des New Deal unter Präsident Franklin D. Roosevelt günstig zur Verfügung gestellt worden war. Schon im Alter von sechs Jahren arbeitete Cash auf den Baumwollfeldern. Johnny Cash hatte sechs Geschwister: Roy, Louise, Jack, Reba, Joanne und Tommy. Sein zwei Jahre älterer Bruder Jack starb im Mai 1944 im Alter von 14 Jahren bei einem Unfall mit einer Kreissäge.

Johnny Cashs Mutter schenkte ihm seine erste Gitarre, als er zehn Jahre alt war, und er erhielt in dieser Zeit auch einige Gesangsstunden. Im Mai 1950 hatte Cash anlässlich seiner Abschlussfeier auf der Highschool einen ersten Solo-Auftritt als Sänger. Nach seinem Schulabschluss arbeitete er zunächst unter anderem am Fließband der Fisher-Automobilwerke in Pontiac, Michigan sowie in einer Margarinefabrik in Texas.

1950 ging Cash zur Air Force, wo er seinen Vornamen in „John R.“ änderte, weil die Armee Initialen als Vornamen nicht akzeptierte, und wurde ein Jahr später als Funker auf einem Abhörposten in Landsberg am Lech in Bayern stationiert. Hier gründete er seine erste Band, die Landsberg Barbarians und schrieb den Folsom Prison Blues, nachdem er den Film Inside the Walls of Folsom Prison gesehen hatte.Nach Beendigung seiner Militärzeit in Deutschland mit dem Rang eines Staff Sergeants zog Johnny Cash 1954 nach Memphis, Tennessee und heiratete die zwei Jahre jüngere Vivian Liberto, die er 1951 in San Antonio kennengelernt hatte. Aus dieser Ehe stammen seine Töchter Rosanne, die 1955 geboren wurde, ein Jahr später folgte Kathleen (Kathy), 1959 Cindy und 1961 schließlich Tara.

Tagsüber jobbte Cash als Vertreter für Elektrogeräte, abends spielte er zusammen mit den Tennessee Two, dem Gitarristen Luther Perkins und dem Bassisten Marshall Grant (aus denen 1960 mit dem Schlagzeuger W. S. Holland die Tennessee Three wurden) in verschiedenen Clubs in Memphis. Da Cashs Band zu dieser Zeit noch keinen Schlagzeuger hatte, ließ er ein Stück Papier hinter die Saiten der Rhythmusgitarre klemmen; dieses perkussive Schnarren wurde zum typischen Merkmal des berühmten „Boom-Chicka-Boom“-Sounds.Die Bezeichnung ist eine lautmalerische Beschreibung für den schnellen, stampfenden Klang ähnlich dem eines fahrenden Güterzugs (freight train rhythm).

Schließlich stellte Cash sich Sam Phillips vor, dem Besitzer und Produzenten von Sun Records, der ihn unter Vertrag nahm.[3] Johnny Cashs erste Single bei Sun Records, Hey, Porter / Cry! Cry! Cry!, erschien am 21. Juni 1955 und erreichte Platz 14 der Billboard Country Songs. Im August 1955 hatte Cash seinen ersten großen Auftritt im Vorprogramm von Elvis Presley.

Cashs nächste Veröffentlichung, Folsom Prison Blues mit der Rückseite So Doggone Lonesome, die im Dezember 1955 erschien, erreichte bereits Platz 4 der Country-Charts. Einen Teil des Textes des Folsom Prison Blues hatte Cash dem Stück Crescent City Blues von Gordon Jenkins aus dem Jahr 1954 entnommen; er wurde wegen Plagiats verklagt und musste eine Ausgleichszahlung von 75.000 US-Dollar leisten.
Am 4. Dezember 1956 fanden die legendären „Sun Session“-Aufnahmen des sogenannten „Million Dollar Quartets“ mit den Rock-’n’-Roll-Größen Carl Perkins und Jerry Lee Lewis, die ebenfalls bei Sun Records unter Vertrag waren, sowie Elvis Presley statt. Cash ist auf den Aufnahmen, die bisher erschienen sind, nicht zu hören, obwohl sowohl Perkins als auch Cash immer wieder von mehr als den bisher bekannten Aufnahmen sprachen, auf denen auch Cash zu hören sein soll.

1956 lernte Johnny Cash hinter der Bühne der Country-Radio-Show Grand Ole Opry in Nashville, die damals noch im Ryman Auditorium aufgezeichnet wurde, seine spätere Ehefrau June Carter von der berühmten Carter Family kennen, die er schon seit seiner Kindheit bewunderte. Zu dieser Zeit begann Cash auch, jedes seiner Konzerte mit den Worten „Hello, I’m Johnny Cash“ zu eröffnen, was zu seinem Markenzeichen wurde.

Zum Ende der 1950er Jahre ging es mit Johnny Cashs Karriere steil bergauf und er war ständig auf Tournee, was die Ehe mit Vivian Liberto sehr belastete. Cash hielt dem Konzertstress nur schwer stand und nahm nach eigener Aussage 1957 während einer Tour mit den Musikern Faron Young und Ferlin Husky seine erste Benzedrintablette. In der Folgezeit griff er immer häufiger zu Alkohol, Amphetaminen und Barbituraten.

1958 zog Cash mit seiner Familie nach Kalifornien und wechselte zu Columbia Records, die ihm ein lukratives Angebot gemacht hatten. Hier erschien im November desselben Jahres das Album The Fabulous Johnny Cash, das unter anderem den Nr.-1-Hit Don’t Take Your Guns to Town enthielt. Mit diesem Album erweiterte Cash sein Klangspektrum um Pop, Folk und Gospel. Das Album Songs of Our Soil, größtenteils bei einer einzigen Session im März 1959 aufgenommen, ist wiederum im Americana-Stil gehalten. Der bekannteste Song hieraus ist Five Feet High and Rising, ein Lied über das Mississippi-Hochwasser, das in den 1930er Jahren beinahe das Haus der Cashs in Arkansas weggerissen hätte. Neben Songs auf Englisch hat Cash zwischen 1959 und 1965 auch Songs in Deutsch und Spanisch aufgenommen.

Am 25. März 1963 nahm Cash den Song Ring of Fire auf, der in seiner Version, unterlegt mit den markanten Mariachi-Trompeten, ein Welthit wurde. Das Lied hatte Merle Kilgore zusammen mit June Carter geschrieben, die darin Cashs Sucht und ihre verbotene Liebe zu ihm beschreibt. Cash und Carter waren beide zu diesem Zeitpunkt noch mit anderen Partnern verheiratet, aber seit langem ineinander verliebt, und seit 1961 wurde Cash von June Carter und der Carter Family auf seinen Tourneen begleitet.

Anfang der 1960er Jahre erschienen einige Konzeptalben von Johnny Cash, unter anderem im September 1964 das wütende Bitter Tears: Ballads of the American Indian, auf dem sich das Aufkommen der US-amerikanischen Indianerbewegung und die zunehmende Empörung über den Umgang der US-Bürger mit den Ureinwohnern des Landes niederschlagen. Auf diesem Album verwendet Cash Stammestrommeln und indianische Gesänge, identifiziert sich mit den Unterdrückten und bezichtigt die US-Präsidenten des Betruges an den Indianern. Ein Höhepunkt des Albums ist The Ballad of Ira Hayes, eine Hymne an den gleichnamigen indianischen Kriegshelden, der als bettelarmer Alkoholiker starb. Mit diesem in kommerzieller Hinsicht riskanten Projekt begründete Cash bei der aufkommenden Protestbewegung und der damit verbundenen Subkultur seinen Ruf als glaubwürdiger Künstler.

Obwohl Johnny Cash seinen Fans das romantische Image vom Gesetzlosen verkaufte, war er nur einige Male kurzfristig wegen kleinerer Vergehen im Gefängnis. Am 27. Juni 1965 verursachte er durch einen defekten Auspuff seines Wohnmobils im Los-Padres-Nationalpark ein Großfeuer, das 205 Hektar Wald vernichtete; Cash musste 82.000 Dollar Schadenersatz zahlen. Am 4. Oktober 1965 wurde er auf dem Flughafen von El Paso, Texas, verhaftet, als er in seinem Gitarrenkoffer über 1000 Amphetamintabletten von Mexiko in die USA geschmuggelt hatte.

Seine Tablettenabhängigkeit war auf dem Höhepunkt angekommen, was zur Scheidung von Vivian Liberto, Gewaltausbrüchen auf der Bühne und einigen Konzertabsagen führte. Cash magerte auf 70 kg bei einer Größe von 1,87 m ab, seine Stimme wurde brüchig. 1967 teilte er sich für einige Zeit ein Appartement mit dem Country-Sänger Waylon Jennings, der ebenfalls tablettensüchtig war. Dann kaufte Cash ein Haus am Old Hickory Lake in Hendersonville in der Nähe von Nashville.

Anfang Oktober 1967, nachdem er mehrere Tage nicht gegessen und geschlafen hatte, zog Cash sich in die Nickajack-Höhle in der Nähe von Chattanooga zurück und legte sich dort hin, um zu sterben. Er schrieb in seiner Autobiografie, dass ihm dort irgendwann klar wurde, dass er seinen Todeszeitpunkt nicht selbst bestimmen könne. Zitat: „Ich würde sterben, wenn Gott die Zeit für gekommen hielt, und nicht, wenn ich es wollte.“ June Carter und ihre Eltern standen Cash bei seinem nun folgenden schwierigen Entzug zur Seite und schirmten ihn vor allem von Leuten ab, die ihm Tabletten besorgt hatten. Am 11. November 1967 gab Cash an der Highschool von Hendersonville sein erstes Konzert in nüchternem Zustand seit mehr als zehn Jahren.

In den frühen 70ern begann Cash, nur noch in schwarzer Kleidung aufzutreten, was ihm den Beinamen „Man in Black“ einbrachte. Seine Kleidung stand in starkem Kontrast zu den sonst üblichen farbenfroh-kitschigen Hemden der Country-Musiker dieser Zeit. Im Juni 1971 veröffentlichte Cash den Song Man in Black; das gleichnamige Album war die achte und zu Cashs Lebzeiten letzte Nr.-1-Platzierung in den Country-Album-Charts.

Mitte der 1970er Jahre sank Cashs Popularität langsam, trotzdem verkauften sich 1975 von seiner Autobiografie Man in Black 1,3 Millionen Exemplare. Cash übernahm seit Anfang der 1960er Jahre auch immer wieder Fernsehrollen, beispielsweise 1974 in der Folge Schwanengesang der Krimi-Reihe Columbo und 1976 in der Folge Der Mann des Himmels in der Serie Unsere kleine Farm an der Seite seiner Frau June.

1973 erschien der von Cash produzierte und auch musikalisch unterlegte Film The Gospel Road bei 20th Century Fox. Cash schrieb mit Larry Murray das Drehbuch, Regie führte Robert Elfstrom, der auch Jesus spielte. Im Film waren auch Cashs Schwester Reba sowie June Carter und Jimmy Snow als Darsteller zu sehen. Der Soundtrack erschien bei Columbia Records und floppte ebenso wie der Film an den Kinokassen.

1979 errichtete Cash gegenüber seinem Wohnhaus in Hendersonville eine Blockhütte, die zunächst als Rückzugsort für sich und seine Frau gedacht war, doch später auch als Studio genutzt wurde.

1980 erhielt Johnny Cash die höchste Auszeichnung in der Country-Musik. Er wurde in die Country Music Hall of Fame aufgenommen und war mit 48 Jahren der jüngste lebende Künstler, dem diese Ehre zuteil wurde.

Im Juni 1980 erschien Cashs Album Rockabilly Blues, bei dem ihn im Studio der New-Wave-Musiker Nick Lowe, Ehemann von Cashs Stieftochter Carlene Carter, begleitete. Ähnlich konzipiert war auch Cashs Album Johnny 99 vom September 1983, auf dem Cash mit Johnny 99 und Highway Patrol Man unter anderem zwei Coverversionen von Bruce Springsteens gerade veröffentlichtem Album Nebraska sang.

Bereits seit Ende der 1970er Jahre griff Cash erneut zu Tabletten, bis ihn seine Familie im Dezember 1983 dazu überredete, ins Betty Ford Center, eine Suchtklinik in Kalifornien, zu gehen. Nach einem sechswöchigen Aufenthalt wurde er am 31. Januar 1984 entlassen und nicht wieder rückfällig.

Cash hatte weiterhin Fernsehauftritte, beispielsweise noch im selben Jahr im Bürgerkriegsepos Fackeln im Sturm, in dem er den Abolitionisten John Brown spielte oder später in den 1990er Jahren zusammen mit seiner Frau June Carter Cash in der Western-Serie Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft mit Jane Seymour in der Hauptrolle. Auch auf der Leinwand war er immer wieder zu sehen, beispielsweise 1986 als Frank James an der Seite von Kris Kristofferson im Film Die letzten Tage von Frank und Jesse James.

Johnny Cash gehörte mit seiner rebellischen Art und seinen Liedern über Strafanstalten und Revolverhelden seit Ende der 1960er Jahre zu den Wegbereitern der sogenannten Outlaw-Bewegung, die sich gegen die immer glatter werdenden Country-Pop-Produktionen Nashvilles auflehnte. Im Mai 1985 schlossen sich die erfolgreichsten Mitstreiter dieser Bewegung, Waylon Jennings, Willie Nelson und Kris Kristofferson mit ihrem Freund und Vorbild Johnny Cash zusammen und gründeten The Highwaymen. Mit dem Album Highwayman und dem gleichnamigen Titelsong erreichte Cash das erste Mal seit mehr als 10 Jahren wieder Platz 1 der Country-Charts. 1986 erschien Cashs einziger Roman Man in White über die Wandlung vom „Saulus zum Paulus“.

Im Jahr 1988 musste sich Cash einer doppelten Bypass-Operation unterziehen. Gleichzeitig erlebte seine Karriere gegen Ende der 1980er Jahre ihren Niedergang, der auch mit der Umstrukturierung einer sich rein an Marktgesetzen orientierenden Countrymusik-Industrie zusammenhing. Alte Stars wie George Jones, Dolly Parton und eben Cash waren zumindest im Mainstream nicht mehr gefragt. Radiosender und Plattenfirmen ignorierten Künstler, die sich im Hinblick auf den Publikumsgeschmack wenig flexibel zeigten. Mit dem parodistischen Song Chicken in Black arbeitete Cash aktiv an der Demontage der eigenen Legende. Sein Plattenvertrag mit Columbia Records lief aus, es folgte ein Vertrag mit Mercury/PolyGram, aber diese Produktionen waren kommerziell wenig erfolgreich. Das wohl wichtigste Album aus dieser Zeit ist Water From the Wells of Home vom November 1988, auf dem Cash Duette mit bekannten Künstlern wie Linda & Paul McCartney, The Everly Brothers, Emmylou Harris und seinen Kindern Rosanne und John singt.

Johnny Cash wurde 1992 in die Rock and Roll Hall of Fame[5] aufgenommen und galt für viele jüngere Rockmusiker nach wie vor als Ikone, obwohl er seit Anfang der 1990er Jahre keine nennenswerten Alben mehr veröffentlicht hatte. So schrieb die irische Rockband U2 für Cash den Song The Wanderer, den er für ihr 1993 veröffentlichtes Album Zooropa einsang.

1994 bot ihm Rick Rubin, der eigentlich als Produzent von Hip-Hop- und Metalbands wie Run-D.M.C., den Beastie Boys oder Slayer bekannt war, einen Plattenvertrag an. Für das erste gemeinsame Album mit dem Titel American Recordings machten die beiden viele Experimente. Zunächst wurde in Rubins Wohnzimmer ein Demoband nur mit Johnny Cash und seiner akustischen Gitarre produziert, dann arbeitete Cash mit verschiedenen Konstellationen von Bands zusammen, um herauszufinden, wie der „neue“ Cash-Sound klingen sollte. Schließlich entschieden Cash und Rubin sich für die minimalistische Version, wie sie auf dem ursprünglichen Demoband zu hören war. Sie setzten ein Konzert im Viper Room in Los Angeles an und verwendeten die Live-Versionen zweier Songs für das Album.

Eröffnet wird American Recordings mit Delia’s Gone, einer Ballade über einen Mörder, in der Tradition von Cashs düstersten Songs. Mit dem dazugehörigen Video, in dem Topmodel Kate Moss die Hauptrolle spielt, wurde Cash schließlich auch dem jüngeren „MTV-Publikum“ bekannt. Eines der weiteren Highlights des Albums ist Bird on a Wire, ein Song, der ursprünglich von Leonard Cohen stammt.

Für das zweite Album Unchained im Jahr 1996 holte sich Cash Begleitmusiker von Tom Petty & the Heartbreakers, den Red Hot Chili Peppers und Fleetwood Mac. Als Höhepunkte dieses Albums gelten Tom Pettys Southern Accents und das inbrünstig gesungene Spiritual. Bei den Aufnahmen zu diesem Album ging es Cash gesundheitlich schon so schlecht, dass er zwischendurch immer wieder Pausen einlegen musste. Er hatte sich die Blockhütte, die er in den 70ern gegenüber seinem Wohnhaus errichtet hatte, nun endgültig als Studio „Cash Cabin“ hergerichtet, damit er ungestört an den Aufnahmen arbeiten konnte, ohne weit fahren zu müssen. Viele Songs der „American-Reihe“ wurden hier aufgenommen und sein Sohn John war als Co-Produzent und zweiter Toningenieur an diesen Aufnahmen beteiligt.

Cash spielte bevorzugt mit einer Martin D-35 Custom. 1997 widmete ihm die Firma zwei Signature-Modelle, die „Johnny Cash D-42JC“ und die „Johnny Cash D-35“.[6] Seltener spielte Cash auch auf Gitarren von Guild und Gibson.

Auf dem im Oktober 2000 erschienen Album American III: Solitary Man klingt Cashs sonst so fester Bariton erstmals brüchig; auffällig zu hören ist dies bei Tom Pettys I won’t back down. Einer der für Johnny Cash ungewöhnlichsten Titel auf diesem Album ist Nick Caves The Mercy Seat, der Monolog eines in der Todeszelle wartenden Strafgefangenen und nach Cashs eigenen Angaben einer seiner Lieblingssongs.

Um die Narbe auf Cashs rechter Wange rankten sich viele Gerüchte, bis er im November 2002 zu Gast in Larry Kings Talkshow war und dort erklärte: „I had a cyst removed when I was in the Air Force, that’s all about“ („Als ich bei der Air Force war, wurde mir eine Zyste entfernt, das ist alles.“)

Mit Johnny Cashs letztem zu Lebzeiten veröffentlichten Album, American IV: The Man Comes Around vom November 2002 gelang ihm mit einem 2. Platz in den Country-Charts noch einmal ein großer Erfolg. Cashs Gesang ist hier fragil, zurückhaltend und würdevoll. Man hört ihm an, dass er schwer krank ist, die Gebrochenheit seiner Stimme passt jedoch zum Grundton des Albums, das vorwiegend von Liebe, Tod und dem Leben danach handelt. Mit dem Titelsong The Man Comes Around machte Cash deutlich, dass er nach wie vor auf der Höhe seiner Schaffenskraft als Songwriter war. Das Video des Nine-Inch-Nails-Coversongs Hurt wurde mit dem MTV Video-Music-Award und einem Grammy ausgezeichnet. Beim letzten Song des Albums, We’ll Meet Again, unterstützte ihn gesanglich und instrumental die gesamte „Cash-Gang“ inklusive des Personals. Diese vier letzten Alben von Johnny Cash der American-Recordings-Reihe fanden weltweit auch außerhalb der Countryszene große Anerkennung.

Im Oktober 1997 wurde Johnny Cash bei einem Auftritt in Flint, Michigan, beinahe ohnmächtig, als er ein Plektrum aufheben wollte. Die anschließende Untersuchung ergab zunächst den Verdacht, dass Cash an der Parkinson-Krankheit leide. Es dauerte lange, bis die Ärzte schließlich herausfanden, woran Cash tatsächlich erkrankt war. Anfang 1999 wurde bei ihm das Shy-Drager-Syndrom diagnostiziert, eine Parkinson-ähnliche Krankheit, die nicht heilbar ist. Wenig später wurde Cash mitgeteilt, dass er nicht am Shy-Drager-Syndrom erkrankt sei, sondern an autonomer Neuropathie, einer Erkrankung des Nervensystems, bei ihm vermutlich infolge von Diabetes. Cash äußerte später, er habe gewusst, dass er nicht an einer Krankheit leide, die ihn geistig schwächen würde. Cash kämpfte gegen die Krankheit an, und im Frühjahr 1999 teilte er der Zeitung USA Today mit, dass er sich vorgenommen habe, den Namen der Krankheit zu vergessen und ihr keinen Raum in seinem Leben zu geben. Er wolle positiv denken und nicht glauben, dass er eines Tages behindert sein werde.

Am 6. April 1999 wurde ihm zu Ehren im Hammerstein Ballroom in Manhattan, New York City das Konzert An All Star Tribute to Johnny Cash aufgezeichnet, bei dem viele Weltstars seine Lieder sangen. Es wurde am 18. April 1999 beim amerikanischen Fernsehsender TNT ausgestrahlt. Cash trat, stark geschwächt und zur Verwunderung und Freude des Publikums, auch selbst auf. Es war sein letzter Auftritt auf einer großen Bühne, danach spielte er nur noch im Carter Family Fold, einer gemeinnützigen Einrichtung der Carter-Familie zur Erhaltung traditioneller Musik in Bristol, Virginia.

Cash musste mehrmals mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im Oktober 2001 wurde er so krank, dass die Ärzte ihn für eine Woche beatmen mussten. Des Weiteren litt Cash durch starkes Asthma ständig unter Atemnot, außerdem war seine Sehkraft durch ein Glaukom stark zurückgegangen.

Am 15. Mai 2003 starb Johnny Cashs Ehefrau June Carter Cash im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Herzklappenoperation. Das Paar war 35 Jahre verheiratet. Bei ihrer Beerdigung saß Cash bereits im Rollstuhl. Zehn Tage nach ihrem Tod sagte Cash, er müsse wieder ins Studio und weiterarbeiten: „Ich möchte Musik machen und arbeiten, so gut ich kann. Sie würde das wollen, und ich will es auch.“ Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte Johnny Cash am 5. Juli 2003 bei einem Konzert im Carter Family Fold. Das letzte Musikstück, das Cash drei Wochen vor seinem Tod aufgenommen hat, ist laut John Carter Cash das Traditional Engine 143. Es wurde 2004 auf der Tribute-CD The Unbroken Circle – The Musical Heritage Of The Carter Family veröffentlicht.

Am 11. September 2003 telefonierte Rick Rubin zum letzten Mal mit Cash, um ihm mitzuteilen, dass er ihm Abmischungen für die CD-Box Unearthed schicken würde. Cash konnte sie sich nicht mehr anhören, er starb am nächsten Tag, dem 12. September 2003, im Alter von 71 Jahren im Baptist Hospital in Nashville an Lungenversagen. Johnny Cash wurde neben seiner Frau auf dem Friedhof „Memory Gardens“ nahe seinem Wohnhaus in Hendersonville (Tennessee) bestattet.

Am 16. Dezember 2003 kam eine 5-CD-Box mit dem Titel Unearthed in den Handel, auf der über 60 unveröffentlichte Songs aus den American Recordings Sessions enthalten sind, unter anderem auch Neuinterpretationen von Klassikern wie Cat Stevens’ Father & Son oder Heart of Gold von Neil Young. Unter den Aufnahmen finden sich auch Duette mit den Musikergrößen Joe Strummer, Tom Petty und dem Rock'n'Roll-Veteran Carl Perkins.

Ebenfalls 2003 erinnerte Emmylou Harris mit dem Song Strong Hand (Just One Miracle) auf ihrem Album Stumble Into Grace an die Liebe zwischen Cash und Carter und ihre Freundschaft mit den beiden.

Nach Cashs Tod sind Hunderte von Bändern in einem Büro hinter den Aufnahmestudios gefunden worden. Einige davon hatte er als Personal Files gekennzeichnet, es handelt sich dabei um unzählige private Solo-Aufnahmen aus den 1970er und 1980er Jahren. 49 Songs davon wurden am 26. Mai 2006 als Doppel-CD mit dem Titel Personal File – Homerecordings erstmals veröffentlicht. Das Album enthält eine Sammlung von Titeln, die von klassischen Folk- und Gospel-Interpretationen über Cashs persönliche Lieblingslieder bis hin zu eigenen Songs reicht.

Am 4. Juli 2006 erschien bei Lost Highway Records mit American V – A Hundred Highways das fünfte Album der American Recordings-Reihe. Es enthält erneut Cash-Interpretationen von bekannten Songs wie beispielsweise Gordon Lightfoots If You Could Read My Mind oder Don Gibsons A Legend in My Time, aber auch eigene Lieder wie den letzten von Cash geschriebenen Song Like the 309. Das Album wurde mit Gold ausgezeichnet und erreichte Platz 1 in den amerikanischen Country-Alben-Charts – das letzte Cash-Album, dem dieses gelang, war das Album Man in Black aus dem Jahr 1971.

Zu Cashs Song God’s Gonna Cut You Down erschien im Dezember 2006 ein „Tribute“-Video, in dem viele seiner Freunde und Musikerkollegen wie Brian Wilson, Bono, Keith Richards, Kanye West, Johnny Depp, Justin Timberlake, Dennis Hopper, Anthony Kiedis oder Kris Kristofferson auftraten.


Quelle:Wikipedia

R.I.P Johnny Cash

Spoiler für: Meine Meinung :3
Ich finde die Musik die Johnny Cash gemacht hatte einfach legendär :3 Wenn ich mal entspannen will oder z.B. nach der Schule hör ich meistens Johnny Cash weil ich dann dabei schön runterkommen kann und chillen kann (:


So wir ist eure meinung zu Johnny Cash?
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Spoiler für: Geschichte *-*
http://forum.warriorcats.de/viewtopic.php?f=25&t=64343


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Re: Johnny Cash

4. Nov 2012, 20:14

Ich muss dir Recht geben. Johnny Cash ist wirklich eine Legende. Seine tiefe Stimme ist wirklich genial und sehr schön. Die Musik dazu ist natürlich sehr gut. Das erste Lied, was ich von ihm gehört habe, war ein Cover von Nine Inch Nails namens Hurts. Ich liebe dieses Lied.
https://www.youtube.com/watch?v=3aF9AJm0RFc
Es ist wirklich sehr schade, dass er bereits gestorben ist.
R.I.P. Johnny Cash
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Re: Johnny Cash

5. Nov 2012, 07:22

Mein erstes Lied was ich von Johnny Cash gehört hatte war Ring on Fire :D glaub ich.... Genau weiß ich es nicht mehr das ist schon ziemlich lange her :P Jedenfalls ich bin unter anderen mit seiner Musik aufgewachsen,da mein großer Bruder und mein Vater Johnny Cash total gerne hören und gehört haben. Letztendlich hab ich angefangen Johnny Cash wirklich oft zu hören, weil unser Schlagzeuger in meiner Band auch sehr oft Johnny Cash hört und wir dann in der Probe auch öfters mal Johnny Cash läuft :-D Unsere Sänger und unsere Gitarristin nervt das total und das letzte mal haben wir die dann rausgeschickt (wos geregnet hat) und haben die erst wieder rein gelassen als die gesagt haben das Johnny Cash einfach legendär ist x3
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Re: Johnny Cash

6. Nov 2012, 21:28

XDD
Ach, die Armen.^^

Ach ja, stimmt ja, Ring of Fire ist ja von Johnny Cash. Ich kenne dieses Lied schon ziemlich lange, bloß in einer Rock oder Metal-Version und die finde ich irgendwie nicht mehr. Mist. Naja egal, gibt ja genug Cover von dem Lied.
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Re: Johnny Cash

7. Nov 2012, 19:55

Jop :3 Du wirst mir nicht glauben was mir heute passiert ist^^ Heute ist meine Relilehrin reingekommen und hat Ring of Fire gesummt :D Un dann hat ich den ganzen Tag nen Ohrwurm :3
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Re: Johnny Cash

9. Feb 2014, 17:39

ohh johnny cash..ich mag ihn so gerne c:
ich kenne ihn schon übelst lange, hab ihn schon als kleines kind gehört :'D
am liebsten mag ich hurt, das ist echt schön :3

lg mol♥
Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?
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Re: Johnny Cash

11. Feb 2014, 11:11

Hi Leute,

ich liebe Johnny Cash. Ich hätte nicht gedacht, dass es hier im Forum so
nen Thread überhaupt gibt.....

Meine Lieblingslieder sind Ring of fire und walk the line.

GLG Schnee
Scнαттєηвℓϋтє94

Re: Johnny Cash

11. Feb 2014, 15:52

Ich liebe Jonny Cash.

I fel into, a burning ring of vier.
Oder was ich auch mag ist Jackson und Walk the line. Habt ihr den Johnny Cashfilm gesehen? Haselnussstern
Haselnussstern

Re: Johnny Cash

4. Jul 2014, 13:49

Ich liiiiiiiiiebe Johnny Cash.
Mein Lieblingsalbum ist "Ain´t no Grave", und meine Lieblingslieder sind "Redemtion day" und "Ain´t no grave".
Scherbenherz

Re: Johnny Cash

29. Aug 2014, 15:36

Johnny Cash gehört zu den besen Sänger überhaupt, seine Musik haben schon Generationen bewegt. Eine Legende der Country Musik. Es gibt so viele gute lieder ich schreib nur ein paar raus. " I walk the line" "Folsom Prison Blues" "Ring of fire" "Give my love to Rose" "The man comes around" "wreck of the old 97"...
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Re: Johnny Cash

30. Aug 2014, 10:32

Huhu x3

Hey also wir hatten in Musik im Unterricht das Thema über ihn und ich hab da ne 1 bekommen weil es mich so interessiert hat und weil dieses Thema einfach toll war!

Wir haben uns den Film und paar Lieder angeschaut/gehört und ich find die Lieder von ihm echt gut.

Er ist ja gestorben was ich recht schade finde weil er super musik gemacht hat und einfach jeder ihn kennt, jeder ihn kennen muss.!

Ich find seine Musik richtig toll weil sie weder so agro, traurig oder sonst was is, die Musik ist einfach episch und schön.

In seinen Liedern ging es immer um etwas anderes und meistens um die Liebe zu seiner June.:3

Ich find ihn echt Klasse!!

Sii~
Brandy

Re: Johnny Cash

27. Sep 2017, 20:39

Ich sehe diesen Thread und denke mir nur, "Gott sei dank muss ich nicht noch einen Thread erstellen". :DD

Ich bin ein riesiger Fan von Johnny Cash, mit dem ich unter anderem, aufgewachsen bin und noch heute sehr gerne höre.

"The ring of fire" kann ich wohl als eines meiner Lieblingslieder von ihm nenne. Ich kann den Refrain gut, gerne und falsch singen und habe schon nicht selten eine Freundin von mir damit genervt, das ich ein teil des Liedes (natürlich habe ich den taxt mal wieder nicht richtig zusammen bekommen hehe) laut in der Pause geträllert habe XD Ich liebe dieses Lied einfach, es ist berreits zu einem teil meines Lebens geworden, wenn ich das so sagen darf.

Warum bin ich denn nun wieder so emotional... "Hurt" ist zwar ein sehr schönes Lied aber ich muss auch gestehen, das ich andere Lieder von Jhonny cash lieber mag, da mich dieses iwie eher traurig als fröhlich stimmt.

Mein Vater hat auch eine Gitarre (nur hat er leider nie angefangen damit richtig spielen zu lernen, sonst hätten wir wohl auch mal das Glück, das mein vater nicht nur Johnny b goode von Chuck Berry singt, sondern auch mal ein paar Lieder auf der Gitarre spielt), mit der ich mal versucht habe ein bisschen nach zu spielen, ohne Noten und Gitarren kenntnissen hehe. ist schon ne Weile her.

Bei "God's Gonna cut you down" wird mir mal wieder bewusst, das ich meine Stimme etwas mehr übung schenken sollte und es wirklich einen seeehr guten Grund gibt, Gitarre spielen zu lernen...

Mir fällt gerade mal auf, das Jhonny Cash in dem jahr gestorben ist, in dem ich geboren wurde. Vielleicht ist sein Tot ein Grund dafür, das ich ihn weniger höre, als andere aus dieser Zeit.

Ich weiß nicht warum aber iwie kann ich mich nicht so ganz damit abfinden, das er die Countrys singt XD Aber ich kann Genres eh kaum erkennen owo liegt wohl am Namen

Lg nadel
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.....
Warum blühst du so traurig
im Garten allein
Sollst im Tod mit den Schwestern
vereinigt sein
Drum pflück ich, o Rose
vom Stamme dich ab
Sollst ruhen mir am Herzen
und mit mir im Grab.

I love Football <3
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Kann bei RPGs zu Verzögerungen kommen.
Nadelpelz
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Re: Johnny Cash

12. Jan 2018, 20:43

Wir haben einen Thread zu Johnny Cash?! Nice!
Ich habe mal ein Referat in der Oberstufe zu Johnny Cash gemacht, einfach weil wir Referate halten sollten und ich seine Musik einfach so super cool fand. Ich mag diesen Country-Style der in machen Liedern (wie z.B. "Walk the Line" oder "Gods gonna cut you down") und seine Stimme, sie hat was unverkennbares. Allgemein erkennt man seine Songs gut heraus. Sie haben einfach dieses "Oh, das ist doch der Künstler" - Ding xD

Mein Lieblingslied ist eben "Gods gonna cut you down", ich mag den Text irgendwie, es hat was Düsteres und Endgültiges. Ich mag diese Meldoie dazu auch. Der starke "Bass" oder was es ist, der sich durch das ganze Lied zieht. "Hurt" ist auch ein klasse Lied und seine Version von "Personal Jesus", welches ja ein Original von Depeche Mode ist, finde ich auch unglaublich klasse :D

J.C. ist für mich einer der besten Musiker, die je gelebt haben. Weit über Michael Jackson, David Bowie und Rihanna :P
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Passt auf euch auf, sonst rammt euch ein Rotkehlchen!

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